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Sonntag, 4. März 2018

Elba 2017

Ihr mochtet den kleinen Reisebericht vom Engadin, deshalb habe ich mich dazu entschlossen hier öfters etwas persönliches zu posten. Heute mit ein paar Bilder von Elba.

Ende September letzten Jahres war ich mit meiner Liebsten und Ihrer Familie auf Elba zelten. Nach einem anstrengenden Sommer mit übervollem Terminkalender genoss ich diese Tage am Meer besonders. Jeden Morgen gab es Cappuccino vor dem Zelt mit Sicht aufs Meer. Ich liebe die Einfachheit beim Zelten. Jeden Morgen aufstehen ohne Wecker, Frühstücken auf Campingstühlen und dann dem Wetter entsprechend entscheiden was wir tun wollen.

Die meisten Bilder entstanden bei unserer Wanderung auf den Monte Capanne.

Elba 2017
Ich fuhr mit dem Zug nach Piombino, um da die Fähre nach Elba zu nehmen. Dieses Bild entstand am Hafen als ich auf die Fähre wartete. Es war eine schöne Stimmung, ich war den ganzen Tag unterwegs und freute mich riesig alle auf Elba zu treffen.

Elba 2017
Bei einem Ausflug in ein kleines Städtchen.

Elba 2017
Das obligatorische Converse Bild.

Elba 2017
Die Wanderung auf den Monte Capanne war definitiv ein Highlight.

Elba 2017
Kaum gingen wir los zog Nebel auf und sorgte für eine ganz besondere Atmosphäre.

Elba 2017
Das Ziel fest im Blick.

Elba 2017
Oben angekommen wurde die Sicht besser und wir konnten bis zum Meer sehen.

Elba 2017
Elba 2017
Die Stehgondel zum Schluss :)

Ich machte eher wenig Bilder mit der Kamera und genoss meine Ferien voll und ganz. Am Strand und beim normalen Campingleben machte ich nur ein paar Bilder mit dem Handy.



Donnerstag, 18. Januar 2018

Niederhorn



Ich habe alte Bilder ausgegraben.

Im September 2016 ging ich auf eine kleine Wandertour, nur meine Kamera und ich. Niederhorn, Gemmenalphorn, die Schlucht hinunter in Richtung See bis nach Merligen.

Ich genoss die Ruhe, das Alleinsein, die Sonne, die Tiere und ganz besonders den Ausblick.


Niederhorn - 2016

Niederhorn - 2016

Niederhorn - 2016

Niederhorn - 2016

Niederhorn - 2016

Dienstag, 2. Januar 2018

Engadin

Heute ein etwas anderer Post.


Anfangs 2017 haben meine beste Freundin und ich uns vorgenommen mehr Zeit zu zweit zu verbringen. Und während sie jetzt gerade durch Australien reist schwelge ich ein wenig in Erinnerungen.

Hier ein kleiner Reisebericht von wunderbaren Tagen im Engadin.


1. Tag - Berninaexpress

Der Berninaexpress, oder auch; die beste Zugfahrt in meinem Leben. Das klingt jetzt erst einmal übertrieben. Zusammen mit hunderten Touristen in einem Zug den ganzen Tag durchs eine Land fahren, warum sollte man sich so etwas antun?
Wir wussten es Anfangs auch nicht so genau. Freunde von uns schwärmten davon und wir waren noch nie in diesem Teil der Schweiz, also buchten wir zwei Plätze.

Wir mussten bereit am Abend zuvor nach Zürich fahren um pünktlich zum Start unserer Zugfahrt in Chur sein zu können. Am frühen Morgen nahmen wir in Zürich den Zug nach Chur. Bereits diese Zugfahrt war deutlich schöner als erwartet, zuerst am Zürichsee und anschliessend am Walensee entlang Richtung Graubünden.

In Chur umsteigen. Die Eigentliche Reise beginnt.

Engadin

Schnell wird uns die Besonderheit dieser Zugstrecke bewusst. Ein Brückenviadunkt folgt dem nächsten, immer höher in die Berge, entlang von Wäldern, Gletscher und Wasserfällen.

Engadin Lej Nair auf dem Berninapass

Engadin Lago Bianco auf dem Berninapass

Wir waren überwältigt, die beiden Seen auf dem Pass waren wunderschön. Wir konnten kaum still sitzen und verliessen ständig unsere Plätze um besser aus dem riesigen Panoramafenster schauen zu können.

Engadin Kreisviadukt bei Brusio

Nach der Passhöhe ging der Zug langsam wieder hinab ins Tal Richtung Tirano, Italien. Nach unseret Mittagspause in Italien nahmen wird wieder den selben Zug zurück. Anfangs waren wir uns nicht sicher, ob wird das so tun sollen, zwei mal die selbe strecke fahren...doch spätestens als der Zug in Tirano losfuhr waren wir uns sicher, denn wir hatten einen ganzen Zugwagen für uns alleine. Deshalb hier gad es deutlich mehr gute Bilder bei der Rückfahrt.

Engadin Lago di Poschiavo

Engadin

Engadin

Engadin

Engadin

Engadin

Engadin

Engadin

Highlight der Zugfahrt: Zwischenstopp beim Lago Bianco.

Engadin

Engadin

Engadin

Engadin

Engadin

Engadin

Wir fuhren nicht wieder zurück bis Chur sondern stiegen in Samedan aus. Wir schlugen auf einem kleinen Zeltplatz unser Zelt auf.


2. Tag - Samedan bis Silvaplana

Am zweiten Tag war Wandern angesagt. Wir stellten uns keinen Wecker, wir standen einfach auf als wir wach wurden, packten unsere Sachen zusammen und liefen los.

Gleich am Anfang liefen wir durch einen wunderschönen Wald Richtung Lej da Staz. Wir waren ausgeschlafen und genossen die Ruhe der Natur. Lange begegnet uns keine Menschenseele. Die Wälder und Berge erinnerten uns an Kanada, auch wenn wir beide noch nie da waren, genau so stellten wir es uns vor.

Engadin

Engadin

Engadin

Engadin

Beim See machten wir eine erste Pause. Hier sahen wir dann auch die ersten Menschen. Auf unserem weiteren Weg war es dann aber wieder Menschenleer. Beim nächsten See machten wird unsere Mittagspause. wir legten uns für einen Moment an die Sonne und genossen die Ruhe.

Engadin

Engadin

Engadin

Wir Wnderten bis Silvaplana. Hier Schlugen wir wieder unser Zelt auf. in Silvaplana war es kalt und sehr windig, wir beobachteten die Windsurfer auf dem See.
Nach einer Pizza im Restaurant machten wir es uns im Aufenthaltsraum des Campingplatzes gemütlich und liessen den Abend ausklingen.


3. Tag - Silvaplana bis Maloja

Der dritte Tag begann kalt und neblig, wir assen auch unser Frühstück im Aufenthaltsraum.
Doch kaum waren wir losgelaufen wurde das Wetter besser, schnell wurde es warm und wir wechselten von unseren Mützen und Pullis wieder zu Sonnenschutz.

Engadin unser liebes, kleines, mini Zelt

Engadin

Engadin

Engadin

Engadin

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Eine schöne Aussicht nach der nächsten. Wir sahen unzählige Schmetterlinge, kleine Einhörnchen und hörten ständig das Plätschern eines kleine Baches oder das Rauschen eines Wasserfalles.

Engadin

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Engadin

In Maloja angekommen nahmen wir den nächsten Bus, fuhren zum nächsten Bahnhof und dann mit dem Zug den ganzen Weg zurück. 6 Stunden später waren wir wieder Zuhause.
Es war erst seltsam nach der ganzen Ruhe und mit all den Eindrücken wieder in einem vollgestopften Zug zu sitzen und auch die Tage später, zurück bei der Arbeit waren für mich nicht so einfach. Erst durch diese Zeit in der Natur viel mir auf wie wenig davon ich im Alltag habe und wie sehr ich es vermisse.